Häufige Fragen

Sie sind bereits Kunde der LWB oder Sie wollen eine Wohnung bei uns mieten? Hier finden Sie die Antworten auf viele Fragen rund ums Wohnen.

Fragen zur Wohnungssuche

Benötigen wir in jedem Fall einen Wohnberechtigungsschein, wenn wir bei Ihnen eine Wohnung anmieten möchten?

Nein. Ein großer Teil unseres Wohnungsbestandes kann ohne Wohnberechtigungsschein vermietet werden.

Welche Unterlagen sind für den Abschluss eines Mietvertrages notwendig?

Für einen Mietvertragsabschluss benötigen wir von Ihnen eine vollständig ausgefüllte und unterschriebene Mieterselbstauskunft, den Arbeits- oder Ausbildungsvertrag, den Nachweis der regelmäßigen Mietzahlung (Kopien der Mieteinzahlungsbelege der letzten 3 Monate), Einkommensnachweis bzw. Bescheinigung der Angemessenheit der Kosten der Unterkunft von Jobcenter/Sozialamt sowie die Einverständniserklärung für eine Schufa-Auskunft.

Wie und wo bekomme ich einen Wohnberechtigungsschein und was sind die Voraussetzungen?

Der Wohnberechtigungsschein kann in allen Bürgerämtern der Stadt Leipzig beantragt werden. Die Erteilung eines Wohn­berechtigungs­scheines ist ein­kommens­abhängig. Mit Erhalt des Scheines sind Sie an eine bestimmte Wohn­fläche gebunden (z. B. für 2 Personen 60 qm + max. 10%).

Haben Sie preiswerte, unsanierte oder teilsanierte Wohnungen?

Die LWB verfügt über Wohnungen im gesamten Leipziger Stadtgebiet und in allen Ausstattungsvarianten. In­formationen über das Angebot erhalten sie in der Zentralen Vermietung im Unternehmenssitz Wintergartenstraße 4 und in den LWB Servicekiosken . Oder Sie besuchen unsere Wohnungssuche hier auf der Website.

Fällt bei Ihnen Kaution an? Wenn ja, in welcher Höhe und welche Zahlungsweisen sind möglich? Sind davon auch LWB Altmieter betroffen, die innerhalb der LWB umziehen?

Üblich sind 2-3 Monatskaltmieten. Über die Zahlungsweise sprechen Sie bitte mit Ihrem Vermieter in den Kiosken oder in unserer Zentrale in der Wintergartenstraße 4. Und auch für LWB Altmieter gilt: "Sprechen Sie mit uns!"

Meine Kündigungsfrist beträgt 3 Monate, können Sie mir die angebotene Wohnung reservieren?

Das ist immer Verhandlungssachen zwischen Ihnen und Ihrem Vermieter. Wir werden uns bemühen, doppelte Mietbelastungen zu vermeiden.

Fragen zu Betriebskosten

Wann bekomme ich meine Betriebskostenabrechnung?

Die Betriebskostenabrechnung wird nach Ablauf eines Abrechnungszeitraumes erstellt. Der Abrechnungszeitraum entspricht bei uns im Allgemeinen dem Kalenderjahr. Die Abrechnung wird  Ihnen im Folgejahr, dann spätestens bis zum 31.12. zugestellt. 

Ich bin im Mai ausgezogen; bekomme ich meine Betriebskostenabrechnung dann eher?

Nein. Die Fristen für die Erstellung einer Betriebskostenabrechnung sind unabhängig vom jeweiligen Auszugstermin. Wenn Sie unterjährig ausziehen, endet der Abrechnungszeitraum für Betriebskosten trotzdem im Allgemeinen am 31.12. des jeweiligen Jahres. Die Abrechnung wird  Ihnen im Folgejahr, dann spätestens bis zum 31.12. zugestellt. 

Bezahle ich die Kosten für den Leerstand im Haus mit?

Nein. Verbrauchsunabhängige Kosten werden auf die Gesamt(wohn)fläche des Gebäudes/der Wirtschaftseinheit einschließlich der Leerwohnungen verteilt. Sie werden nur für Ihren Anteil an der Gesamtwohnfläche mit den Kosten belastet.
Verbrauchsabhängige Kosten werden nach Verbrauch abgerechnet.

Werden in meiner Betriebskostenabrechnung die Hausmeisterkosten doppelt abgerechnet?

Nein. Dies ist keinesfalls so. Eine mehrfache Aufführung dieser Kostenart hat die Ursache, dass die Kosten auf unterschiedliche Umlageflächen verteilt oder unterschiedliche umlagefähige Tätigkeiten abgerechnet werden.

Wieso beträgt der Umlagemaßstab für die Heiz-, Warmwasserkosten 50:50? Müsste es nicht 70:30 sein?

Vom Gesetzgeber wird in der Heizkostenverordnung festgelegt, dass mindestens 50%, höchstens jedoch 70% der Heizkosten nach dem erfassten Verbrauch berechnet werden dürfen. 
Ausgehend vom technischen Standard der Gebäude wird der zutreffende Umlagemaßstab gewählt.

Wieso wird der Heizkörper in der Küche - den ich nie anhabe - warm und wieso werden dort Einheiten gezählt?

An eher kleinen Heizkörpern, die in Bad oder Küche verwendet werden, wird aus bautechnischen und heizphysikalischen Gründen dieses Phänomen leider beobachtet. Das können wir nicht beeinflussen. Im Regelfall sind hiervon alle Wohnungen des Gebäudes betroffen, so dass Sie dadurch nicht benachteiligt werden.

Warum habe ich jedes Jahr unterschiedliche Heizkosten, obwohl sich mein Heizverhalten nicht geändert hat?

Die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse führen zu schwankendem Energiebedarf. Dieser wird von der Außentemperatur und der Dauer der Heizperiode beeinflusst. Zudem hängen die Energiepreise der Versorger von sich verändernden Marktpreisen ab.

Warum ist der Preis pro Einheit von Jahr zu Jahr unterschiedlich?

Die Einheiten eines Heizkostenverteilers bilden keine physikalischen Einheiten ab. Sie dienen lediglich der Verteilung der Gesamtkosten im Verhältnis zu dem anteiligen Verbrauch eines Nutzers. Auf Grund der variierenden Gesamtkosten und des Gesamtwärmeverbrauchs einer Liegenschaft ergibt sich jährlich ein neuer Preis pro Einheit.

Wie werden die Verbrauchskosten bei einem Mieterwechsel aufgeteilt?

Der Grundkostenanteil für die Wassererwärmung wird nach den Kalendertagen der Mietzeit im Jahr berechnet. Die Grundkostenanteile für Heizung werden nach der  Gradtagszahlentabelle ermittelt. Diese finden Sie auf der letzten Seite der Abrechnung wieder. Die Gradtagszahlen wurden festgelegt, da die Beheizung in den einzelnen Monaten zu unterschiedlich ist, als dass eine Aufteilung nach Kalendertagen erfolgen kann. Für jeden Monat wurde ein bestimmter Promilleanteil am Heizbedarf einer Abrechnungsperiode berechnet.
Die Verbrauchskosten für Heizung und Wasser werden anhand der Zwischenablesung ermittelt und können so auf den Vor-und Nachmieter  aufgeteilt werden.

Wie werden Heizung und Warmwasser und ggf. auch Kaltwasser abgerechnet, wenn nicht abgelesen wurde?

Wenn ein Mieter dem Ablesedienst den Zugang zur Wohnung nicht ermöglicht, oder bei der Ablesung keine verwertbaren Ergebnisse ermittelt werden konnten, z.B. durch Geräteausfall, muss der Verbrauch  geschätzt werden. Die Schätzungen werden benötigt, um für eine gerechte Abrechnung zu sorgen. Die anderen Hausbewohner dürfen den Heizungs- und Wasserverbrauch der Mieter, bei denen keine Werte festgestellt werden können, nicht mittragen.
Rechtliche Grundlage für die Anwendung von Verbrauchsschätzungen bildet die Heizkostenverordnung.

Wieso wird bei meinem Heizkostenverbrauch nicht der vorherige Ablesewert berücksichtigt, sondern der Zählvorgang beginnt bei 0? Ist damit nicht mein Verbrauch falsch berechnet?

Elektronische Heizkostenverteiler haben die Eigenschaft, am programmierten Stichtag den erfassten Jahresverbrauch in den mit „M“ gekennzeichneten Speicher zu setzen und den aktuellen Anfangswert des neuen Abrechnungsjahres auf „0“ zu stellen. Meist erfolgt dies am 31.12. eines Jahres. Der Verbrauch beginnt demnach jährlich neu bei null zu zählen.
Auf dem Display des Heizkostenverteilers werden in wechselnder Anzeige der aktuelle Jahresverbrauchswert sowie der gespeicherte Jahresverbrauch des vergangenen Abrechnungsjahres (M-Wert) angezeigt. Sie können also den in Ihrer Abrechnung zum 31.12. des Jahres ausgewiesenen Ablesewert mit dem im Heizkostenverteiler angezeigten M-Wert vergleichen.
Anders ist es bei den Werten der Wasserzähler. Diese haben nicht die Eigenschaft einer Verbrauchswertspeicherung und es erfolgt ein ständiger Zählfortschritt.

Warum habe ich so hohe Heizkosten, obwohl ich nur für zwei Monate (beispielsweise November und Dezember) eine Abrechnung erhalten habe?

Die monatliche Betriebskostenvorauszahlung ist ein Durchschnittswert, der sich aus der Kalkulation für ein gesamtes Abrechnungsjahr ergibt. Gerade bei Wechseln der Nutzer in den heizintensiven Monaten können Ihre Heizkosten für diesen Zeitraum höher als die Vorauszahlungen sein, was dann häufig zu einer Nachzahlung führt. In den Sommermonaten, in  denen fast keine Verbräuche anfallen, entsteht eine Ersparnis um eine Deckung der heizintensiven Monate zu gewährleisten. 

Mein Wasserverbrauch erscheint mir zu hoch - ist der Zähler vielleicht defekt?

Wenn der gemessene Wasserverbrauch Ihrer Meinung nach zu hoch ist, empfehlen wir zuerst einen kleinen Eigentest. 
So können Sie dabei vorgehen:
Sie entnehmen einfach im Bad 10 Liter Kaltwasser (ganz leicht mit einem 10-Liter-Eimer) und prüfen vorher und nachher die Verbrauchsanzeige Ihres Wasserzählers. Bitte achten Sie darauf, dass bei dem Test keine weiteren Wasserabnehmer (z.B. Waschmaschine, Spülmaschine) in Betrieb sind. Sollte ein höherer Verbrauch angezeigt werden, wenden Sie sich an uns, damit wir schnell Abhilfe schaffen können.

Man kann dann eine Überprüfung der Wasseruhr durch ein Fachunternehmen beauftragen. Dabei sollte beachtet werden, dass die Prüfkosten (ca. 150€) an Sie in Rechnung gestellt werden, wenn die Kontrolle des Zählers keine Fehlfunktion aufweist.

Warum werde ich an Sperrmüllkosten beteiligt, obwohl ich keinen Sperrmüll abgestellt habe?

Grundsätzlich werden die Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt, wenn dieser bekannt ist. Sofern dies nicht der Fall ist, handelt es sich um Kosten der Müllbeseitigung, die dem Vermieter als Eigentümer entstehen.  Wenn diese Kosten wiederkehrend entstehen, können sie als Betriebskosten abgerechnet werden.

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